Thomas Neidhold

Leiter Softwareentwicklung

"Neue Modellelemente verbessern die Performance für Echtzeitmodelle."


 

Die neue Version SimulationX 3.4 ist seit November 2010 verfügbar - erstmals auch als 64bit Version. Neben zahlreichen neuen Features und Funktionen, die den Modellierungsprozess erheblich vereinfachen und beschleunigen, unterstützt SimulationX 3.4 den vollen Umfang von Modelica 3.1. 

 

Neues TVA Package für Simulation im Frequenzbereich| Mit dem neuen Package Torsional Vibration Analysis (TVA) wird SimulationX um eine effiziente Modellbibliothek für die stationäre Simulation von Antriebssystemen mit Verbrennungsmotoren, elektrischen Maschinen, Getrieben und typischen Lasten erweitert. Das Package enthält lineare und nichtlineare Modelle, die auf die umfangreichen stationären Berechnungsmöglichkeiten in SimulationX und die speziellen Anforderungen in der Berechnung und Zertifizierung von Antrieben zugeschnitten sind. Die offene Struktur des TVA Package erlaubt eine einfache Modifikation und Erweiterung durch den Anwender.

 

 

Verbesserter CAD-Import | Neben Pro/ENGINEER unterstützt SimulationX 3.4 nun auch SolidWorks. Geometrische Abhängigkeiten lassen sich dank verbessertem Import von CAD-Baugruppen jetzt auch definieren. Die erstellten Modellelemente werden entsprechend der definierten Abhängigkeiten verbunden, wobei die Position der Modellelemente in der Strukturansicht aus der Position in der CAD Baugruppe abgeleitet wird. Das verbessert die Überschaubarkeit von Modellen und führt zu einer signifikanten Verringerung des manuellen Aufwandes und der Fehleranfälligkeit beim Import von CAD-Modellen.

 

 

Verbesserte Performance bei CVODE und Code-Export | Dank der Optimierung von Lösern für lineare Gleichungssysteme, des Eventhandlings und der effizienten Jacobimatrixberechnung ist der CVODE Solver jetzt robuster und schneller. Dadurch werden insbesondere Variantenrechnungen mit großen Modellen beschleunigt. Ein leistungsfähigerer C-Code entsteht durch Ver­besserungen am SimulationX Modelica-Compi­ler und die konsequente Ausnutzung von Common Sub Expressions. Damit sinkt auch die benötigte Rechenzeit bei der Nutzung von SimulationX-Modellen innerhalb von Echtzeitanwendungen, und es können komplexere Modelle eingesetzt werden.

 

 

Wesentliche Beschleunigung der stationären Simulation | Eine verbesserte Schrittweitenregelung beim Berechnungsverfahren „Lineares Ver­fah­ren mit Interpolation“ führt zu signifikant verbesserten Rechenzeiten. Für typische An­wen­dungsfälle, wie Verbrennungsmotorentrieb­stränge in Schiffs- oder Baumaschinenantrieben, wer­den damit Beschleunigungen um einen Faktor von 10 erreicht

 

 

Kompletter Sprachumfang von Modelica | SimulationX 3.4 gewährleistet einen deutlich verbesserten Umgang mit Modellen und, dank der vollständigen Unterstützung von Modelica 3.1, einen einfachen Einstieg für traditionelle Modelica-Nutzer. Die standardisierte Modellbeschreibungssprache steigert die Effizienz beim Einsatz mit SimulationX.

 

 

Umfangreiche Bibliothekserweiterungen beschleunigen und vereinfachen die Modellierung | Das neue Release beinhaltet umfassende Modellerweiterungen in den SimulationX-Bibliotheken Antriebstechnik, 1D-Mechanik, MKS-Mechanik, Hy­drau­lik, Thermofluidtechnik und Signalglieder. Diese Erweiterungen verbessern z.B. die Perfor­mance für Echtzeitmodelle und sorgen für einen komfortableren Modell­aufbau bei Applikationen im Bereich Fahrzeugbau, Offshore/Subsea und Schiffbau.

 

Zum Download von SimulationX 3.4 senden Sie uns bitte Ihre Anfrage.

 

SimulationX als 64bit Version

 

Mit der Version SimulationX 3.4 ist die Software auch als 64bit Version erhältlich. Der Anwender profitiert dabei von einem deutlich größeren nutzbaren Speicherbereich und verfügt somit über nahezu grenzenlose Modellierungsmöglichkeiten.

 

 

Durch einen vergrößerten nutzbaren Speicherbereich kann der Anwender das volle Potential von Betriebssystem und Hardware ausnutzen. Mit mehr als 4 GB-Speicher lassen sich in SimulationX 3.4 größere Modelle rechnen. Insgesamt werden sowohl Simulationsperformance als auch Modellgenauigkeit erheblich verbessert.

 

 

Für weiterführende Informationen zur 64bit Version von SimulationX schicken Sie uns bitte Ihre Anfrage an 64bit@simulationx.com.

 

Neue Schnittstellen erweitern den Analysebereich

 

Übernahme von dreidimensionalen Daten | Die neue Schnittstelle SimulationX FEM-Import 1.0 ermöglicht den Import dreidimensionaler mechanischer Strukturen aus FE-Programmen wie ANSYS, COMSOL Multiphysics oder MSC.Nastran in ein SimulationX-Mehrkörpersystem. Beliebige elastische Strukturen (Balken, Festkörper, Schalen etc.) lassen sich als ordnungsreduziertes Teilmodell integrieren und innerhalb der Systemsimulation verwenden. Gegenüber dem bisherigen "Modalen Ersatzsystem" aus ANSYS sind nun auch große Bewegungen im beschleunigten Bezugsystem erlaubt, und das Modellverständnis wird durch eine realistische Visualisierung des verformten FE-Netzes verbessert.

 

 

Integriertes Partnertool revolutioniert Reglerdesign | Die ExpertControl Regelungstechnik-Werk­zeuge ecCST und ecICP sind jetzt vollständig in SimulationX 3.4 integriert. Damit ist es Ingenieuren bereits in frühen Entwicklungs­stadien möglich, vollautomatisch optimale Regler zu berechnen. Im Ergebnis werden die Identifikation von Übertragungsfunktionen und die Einstellung von Reglern vereinfacht und beschleunigt.

 

 

Plattformunabhängiger Austausch von Simulationsmodellen | SimulationX 3.4 unterstützt die Erstellung und den Import von Modelisar Functional MockUp Units (FMU). Standardisierte Schnittstellen ermöglichen den plattformunabhängigen Austausch von Simulations­modellen und sorgen für mehr Flexibilität bei der Anbindung externer Simulationstools und Komponenten, unabhängig davon, ob diese eine gleichungsbasierte Schnittstelle implementieren (FMI for Model Exchange) oder einen eigenen Solver beinhalten (FMI for Co-Simulation).

 

 

Neue Zielplattformen für Echtzeitanwendungen | Beim Code-Export nach Simulink kann jetzt der Fixed-Step Solver mit in die S-Function integriert werden. Das ist insbesondere für den Übergang auf Echtzeitplattformen über den Real-Time Workshop® von Vorteil, denn damit sind jetzt Oversampling, Einbindung in Triggered-, Function Call- bzw. Enabled Subsystems möglich. Als Zielplattform wird ab sofort auch SCALE-RT 5.1 von Cosateq unterstützt.

 

 

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