
System Simulation Symposium in Tokio
Zum sechsten Mal fand am 6. Juli 2012 in Tokio das System Simulation Symposium statt – organisiert von NewtonWorks und ITI Dresden. Die diesjährige Keynote von Dr. Akira Ohata (Senior General Manager, Advanced Powertrain Engineering von Toyota Motor Corporation) und die weiteren Vorträge von Furukawa, Honda, Mitsubishi Electric, Moog, Nikon und Toshiba demonstrierten eindrucksvoll moderne Technologien und Applikationen sowie den Nutzen beim Einsatz von Systemsimulation in der virtuellen Entwicklung neuer Produkte.
Neben dem attraktiven Vortragsprogramm konnten sich die über 160 Teilnehmer an Ausstellungsständen folgender Firmen über SimulationX-Schnittstellen und zielgerichtete Applikationen ausführlich informieren:
- A.I. Corporation:
Kopplung von TestWeaver/Silver und SimulationX für automatisierten, simulationsgestützten System- bzw. virtuellen Steuergerätetest - ETAS Japan: Kopplung von LabCAR und SimulationX für HiL-Anwendungen
- FunctionBay K. K.: Schnittstelle zwischen RecurDyn und SimulationX für komplexe, multi-physikalische Mehrkörpersystemsimulation
- IDAJ: modeFRONTIER®-SimulationX-Schnittstelle für multi-kriterielle und multi-disziplinäre Designoptimierung
- NI Japan: Schnittstelle zwischen LabVIEW/VeriStand und SimulationX für Steuergeräteentwicklung und Echtzeit-Anwendungen
- Virtual Mechanics Corporation (VMC Japan): Kopplung von CarSim und SimulationX für Anwendungen in der Fahrzeugdynamik
ITI präsentierte in drei Beiträgen die Anwendungsvielfalt von SimulationX und stellte erstmalig in Japan eine weltweit einzigartige Applikation für die Kombination der physikalischen Modellierung und Simulation mit Fehlermöglichkeits-/Einflussanalyse (FMEA) und Fehlerbaumanalyse (FTA) vor. Damit können Entwickler und Konstrukteure bereits in der Entwurfsphase virtuelle physikalische Komponenten- und Systemmodellvariationen hinsichtlich Identifikation und Bewertung potenzieller Fehlerursachen untersuchen.
„Für die Entwicklung sicherheitsrelevanter elektrischer und elektronischer Systeme, z. B. in Kraftfahrzeugen, sind die Methoden nicht nur bekannt, sondern deren Einsatz mit dem ISO-Standard 26262 inzwischen auch zwingend erforderlich und damit in der Software- und Steuergeräteentwicklung etabliert. Jedoch werden diese Systeme in geschlossenen Regelkreisen mit physikalischen Fahrzeugkomponenten betrieben und damit sind ganzheitliche Aussagen erst unter Einbeziehung des Fehlerverhaltens der Komponenten wirklich möglich.“, erläutert Andreas Abel (Projektmanager bei ITI).
ITIs Geschäftsführer Jens Schindler resümiert: „Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen unseren Partnern und Kunden in Japan spiegelt sich an solch einem Tag ganz besonders wider. SimulationX-Software hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil bei der Entwicklung mechatronischer Systeme in Japan entwickelt – mit Kunden, die kontinuierlich und sehr langfristig planen. Wir freuen uns über die konstruktiven, aber auch besonders anspruchsvollen Applikationen unserer japanischen SimulationX-Nutzer.“


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