Antriebstechnik
Beim Entwurf moderner Antriebssysteme müssen komplexe Wechselwirkungen der Teilsysteme Mechanik, Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Magnetik oder Thermik beachtet werden.
Ausgehend von den Anforderungen an eine interdisziplinäre Modellierungsumgebung, die für die Untersuchung von Antriebskomponenten, Steuerungen bzw. Regelungen bis hin zur Einbeziehung von Prozessabläufen geeignet ist, erfüllt die SimulationX Anwendung diesen Anspruch und kann damit Defizite von einfachen Berechnungen bzw. quasi-statischen Auslegungsprogrammen überwinden. Die hohe Variantenvielfalt bei Antrieben welcher Art auch immer, die zu berücksichtigende Struktur- und Parametervariabilität moderner Antriebssysteme kann mit SimulationX-Systemmodellen umfassend, schnell und präzise abgebildet werden.
Zum ITI-Kundenkreis in der Automobilindustrie gehören namhafte Kunden wie Audi, BMW, Daimler, FAW, Fiat, Ford, Getrag, Honda, Iran Khodro, Lenze Drives, Mitsubishi, Schaeffler, Volkswagen und ZF.
SimulationX Einsatzgebiete
- Auslegung und Optimierung antriebstechnischer Systeme unter Berücksichtigung aller Rückwirkungen der physikalisch verschiedenen Teilsysteme wie zum Beispiel Antriebsstrang, Motor, Umrichter und Regelung (analog, digital)
- Lineare und nichtlineare, kontinuierliche und diskrete Modellierung von mechanischen, elektrischen bzw. geregelter und verbrennungsmotorischer Antriebskomponenten und –eigenschaften
- Dynamische Dimensionierung von Motoren, Kupplungen, Getrieben bzw. Übertragungselementen
- Transiente und stationäre Berechnungen im Zeit- und Frequenzbereich
- Simulationsgestützter Antriebsentwurf und –integration in das Gesamtsystem
- Hoerbiger-ITI-Schaltsimulator lässt das Schaltgefühl virtueller Synchronisierung unter Berücksichtigung der Einflüsse von Antriebsstrang und äußerer Schaltung erleben
SimulationX Einsatzvorteile
- Zugriff auf fertige, komponenten- und funktionsorientierte Modellbausteine aller Antriebsarten
- Nutzung der Modellierungsmethoden nach Bedarf (z.B. 1D-Feder-Masse-Systeme, Mehrkörpersysteme, block- oder schaltplanorientierte Modellierung)
- Flexible Parametrierung in Abhängigkeit der Aufgabenstellung mit Katalogdaten, geometrischen oder konstruktiven Größen, gemessenen Daten oder Kennfeldern
- Freie Wahl bei der Abbildung quasistatischer bzw. starrer oder dynamischer Antriebseigenschaften
- Ergebnisanalyse und -bewertung schon während der Simulation oder am Ende mittels einer Vielzahl von Analysewerkzeugen




